Gassenwirrwarr und Besuch im Atlasgebirge

Um der hiesigen Winterkälte ein wenig zu entfliehen, steuerten wir für ein paar Tage Marrakesch an. Die Stadt hat knapp 1 Mio. Einwohner – und ja, sie ist sehr beeindruckend. Wir beschlossen eine Bleibe in der Medina zu suchen damit wir mitten im Geschehen sind. Das „Riad Utopia“ war dafür bestens geeignet. Gemütlich zu Fuss erreichten wir den berühmten „Djemaa el Fna“ Marktplatz in ca. 15min. Er ist der grösste Platz in der Medina und das Treiben raubt einem wortwörtlich die Sinne. Das „schrägste“ ist jedoch das Labyrinth der Medina. Rein kommt man immer aber den Weg nach draussen gleicht manchmal einem Spiessrutenlauf. Ohne Karte oder einem guten Orientierungsvermögen bleibt einem nur noch sich den Weg zeigen zu lassen. Darauf warten die Einheimischen sehr gerne. Für ein Entgelt (kann im wortwörtlichen Sinn eine harte Verhandlungssache werden) bringen sie einem durch das Gassengewirr. Wo man dann allerdings landet bzw. sie einen hinführen ist dann eine andere Sache!

 

Ca. eine 1 Stunde von Marrakesch entfernt beginnt das Atlasgebirge. Imposante Kulisse im Hintergrund der Stadt. Der höchste Berg ist so um 4100m somit kann sich das Gebirge locker mit den Alpen messen. Es hat sogar einen Skilift, allerdings lag Anfangs Januar auch da oben wenig bis gar keinen Schnee. Die Marrakeschis erklärten uns, dass dies auch für marokkanische Verhältnisse sehr ungewöhnlich sei. Einen Tagesausflug da hoch liessen wir uns nicht entgehen – was sich als Volltreffer erwies.