Vientiane Hauptstadt

Nach einer eher ruhigen Fahrt aus Vang Vieng kommend, war es zu Beginn schon ein wenig gewöhnungsbedürftig wieder in einer Stadt zu sein. So eine Art Minikulturschock. Viele Menschen, viele Autos und noch mehr Tuctuc’s. Zudem war es drückend Heiss. Aber was soll’s. Schnell ein Hotel suchen, Gepäck abladen und rein in eine Kneipe. Nach einem guten Essen und einem kalten Beerlao sah Vientiane schon viel besser aus. Nicht das die Stadt keinen Charme hat, aber eben.

 

 

Vientiane liegt wie schon beschrieben direkt am Mekong und an der Thai Grenze. Dass wir in einer Hauptstadt waren merkten wir nie. Trotz der Grösse ist die laotische Gelassenheit auch hier zu spüren. Zu sehen gibt’s eigentlich nicht besonders viel. Die üblichen Tempel, mit den dazuge-hörenden Mönchen, verschiedene Märkte inkl. einem grossen Nachtmarkt und einige Parks. Der französische Touch aus der Kolonialzeit ist omnipräsent. Beginnend bei der Architektur bis hin zum Essen. Daher hat es auch viele französisch sprechende Touris. Was wir aus Vientiane mitnehmen und nie vergessen werden sind die Baguettes!

 

 

Mit den vielen gewonnen Eindrücken und Erlebnissen verliessen wir mit einem weinenden und einem lachenden Auge das wunderschöne Laos. Wir haben das Land zweimal bereist und die Eindrücke sind gewaltig. Natur pur, friedliebende Menschen die es unter der kommunistischen Herrschaft anscheinend nicht so leicht haben. Die turbulente Vergangenheit wiederspiegelt sich in der schlechten Infrastruktur des Landes. Auch hier haben der Kolonialismus und die Gier nach Macht, tiefe Narben hinterlassen. Der Tourismus hat in den letzten Jahren zugenommen, somit können sie gutes Geld generieren. Es ist aber noch lange nicht vergleichbar mit den umliegenden Ländern.

 

Von Vientiane ging‘s nun mit dem Bus in einer Stunde über den Mekong nach Nong Khai (Thailand). Am Zoll hat es dieses mal Ka erwischt. Beim laotischen Austritt musste sie 9$ abdrücken. Oder besser gesagt sie wurde offiziell abgezockt. Ich habe mich unbewusst durch den Zoll "geschmuggelt". Fragt mich nicht wie, es hat einfach geklappt und somit konnte ich 9$ sparen. Pech für Ka Glück für mich. Von Nong Khai fuhren wir mit dem Auto in rund 12 Stunden runter nach Trat nahe der kambodschanischen Grenze. Von dort mit der Fähre rüber auf die Insel wo wir noch einige chillige Tage am Meer verbrachten.