Luang Prabang

Luang Prabang ist für viele DER Ort in Laos. Für uns waren die 4 Tg. völlig ausreichend. Wie immer in SOA mieteten wir die kleinen 110ccm Motorräder und gingen auf die Piste. Naja.....Staubpiste, wenn wir nicht gerade auf der Route 13 unterwegs waren. Diese kleinen Klappermaschinen haben voll was drauf. Die Höchstgeschwindigkeit konnten wir nie richtig austesten. Ich brachte es mal auf über 70km/h aber es schlug mir fast die Nieren um die Ohren. Zu schlecht sind die Strassen. Und meine Fahrkünste auf einem Untersatz mit nur 2 Rädern sind so ziemlich beschränkt. Die Landschaft ist wunderschön. Wenn man was finden will, kann man sich nicht immer auf die angebotenen Karten (z. T. von Hand gezeichnet) verlassen. Unsere Devise wie immer...wer suchet der findet.....oder eben auch nicht. Was zum bestaunen gab's immer und überall. Und wenns zu Mühsam wurde, suchten wir unterwegs eine Strassenkneipe und gönnten uns ein kaltes Beerlao. Ist übrigens eines der besten Biere die ich kenne. Beerlao ist eigentlich das Nationalgetränk der Laoten. Alle trinken es, Männlein wie Weiblein und ich wette die Mönche im versteckten auch.

 

 

Noch was zu den Mönchen in Luang Prabang. Jeden Morgen bzw. bei Sonnenaufgang machen sich die „Oranjes“ auf den Weg um das Essen zu holen. Das läuft sehr eindrücklich und gesittet über die Bühne. Die Einheimischen warten bis die Mönche (so um die 500!!!) in einer Art Prozession kommen und geben ihnen Reis, Gemüse und Früchte. Und das jeden Morgen 365 Tage im Jahr. Beeindruckende soziale Einrichtung wenn man bedenkt, dass mancher Mönch besser lebt als ein „Normalsterblicher“.