Koh Kong und Umgebung

Das Kardamomgebirge, Khmer - Chuor Phnom Krâvanh, erstreckt sich südwestlich entlang des Golfs von Thailand. Ausgangspunkt ist in der Regel die Stadt Koh Kong, Grenzstadt und Region zu Thailand. Wir verbrachten hier einige Tage, denn wir wollten in den Bergen Trekken.

 

 

Die Stadt hat nicht viel zu bieten, jedoch wird eine Tour ins Hinterland zu einem spannenden Erlebnis. Der Dschungel im Gebirge ist einer der letzten und intakt gebliebenen Regenwälder in Kambodscha. Es blieb leider beim Trekken wollen, denn das Wetter im Dschungel (vor allem in den Bergen) war alles andere als angenehm. Es regnete zu Beginn fast jeden Tag 2-3 Std. aus Kübeln und da ist des Wanderers Lust schnell mal im Eimer - jedenfalls meine und auch Ka war nicht so angetan. Wir kannten Dschungeltrekken im Regen bereits aus Thailand. Da kann es schnell mal ziemlich gefährlich werden und die drückende Hitze mit der hohen Luftfeuchtigkeit erledigt dann noch den Rest. Die Gegend um Koh Kong bietet jedoch noch viel mehr, daher entschlossen wir uns an der Küste die Mangrovenwälder mit dem Kajak zu erkunden. Ohne einen Guide geht dies allerdings nicht - also es geht schon, aber man kommt zu 90% nicht mehr hinaus. Es ist ein Labyrinth aus Wasserkanälen inmitten allerartigen Pflanzen. Man kann es mit „bella Venezia“ vergleichen. Anstelle von Häuser hat es einfach Mangroven und Flächenmässig ist das Gebiet auch ein wenig grösser als Venedig!  

Danach ging‘s für ein paar Tage auf Koh Kong Island. Die Insel wird für den Tourismus allmählich geöffnet. Naja -  es ist eben eine dieser Robinson Crusoe Insel. Sehr schöne wilde Natur, feinster weisser Sand inkl. Sandfliegen, hellblaues Wasser und einfache Bungalows, die für viel Geld vermietet werden. Es hatte 1 Restaurant, daher konnten sie mit den Preisen nach Belieben variieren. Aber abgesehen davon ist es wunderschön - und es hat schon was von Paradies auf Erden.