Kampot mit Abstecher nach Kep und Rabbit Island

Von Koh Kong ging’s mit dem Bus Richtung Kampot. Eine direkte Verbindung gibt es nicht. Man muss unterwegs umsteigen und somit wäre die reine Reisezeit ca. 6-8 Stunden. Da Sihanoukville auf der Strecke liegt, entschlossen wir uns 3 Tage dort zu verbringen. Wir gehen hier nicht näher auf Sihanoukville ein, da wir bereits letztes Jahr darüber berichtet haben.

 

Kampot liegt etwa 25km vor der vietnamesischen Grenze. Nördlich liegen die Elefantenberge mit dem Bokor Nationalpark. Es hat im Hinterland Karstberge und etliche Höhlen die man besuchen kann. Bekannt ist die Gegend auch für den Kampotpfeffer. Die Einheimischen erzählten uns, dass der Pfeffer bis vor Vietnamkrieg und der Herrschaft der Roten Khmer weltberühmt war und als Delikatesse galt. Nun fängt man mit dem Aufbau und dem Vermarkten von neuem an. Wir waren auf einer Plantage und durften uns an einigen Pfefferkörnern versuchen. Sehr lecker, sehr scharf und sehr fein im Geschmack. Der Preis des Pfeffers hat es auch in sich – Premiumklasse!

 

Richtung Osten liegt Kep, dass ehemalige Seebad der Kambodschaner. Bekannt ist Kep auch für den Krabbenfang. Ansonsten ein verschlafener Ort mit Ausganspunkt zu einigen Inseln die davor liegen. Wir entschlossen uns für einen Tag Rabbit Island zu besuchen. Ein Tag Insel reichte uns völlig aus. Es ist schon witzig – man träumt oft von einsamen Inseln, aber wenn man bereits einige Besucht hat, fängt der „Inselkoller“ schon langsam an. Auf gut Deutsch – wir hatten die Schnauze von Inseln voll!