Kambodscha 2014

Bamboo-Train oder auf Khmer Norry in Battambang
Bamboo-Train oder auf Khmer Norry in Battambang

Vier Wochen kreuz- und quer ganz nach dem Motto, alles kann nichts muss, begannen wir unsere diesjährige Reise durch das Königreich. Einige Eckpunkte (Ziele) die wir ansteuerten waren geplant, jedoch liessen wir es dieses Mal ganz relaxt und vor allem ohne Zeitplan angehen. Wir verbrachten in diesen vier Wochen einige (viele) Stunden im Bus, die mal easy waren und manchmal auch strapaziös. Ausgangspunkt war Phnom Penh. 

 

unterwegs vor Ort
unterwegs vor Ort

Von Phnom Penh ging es Richtung Küste nach Koh Kong nahe der Thailändischen Grenze. Wir verbrachten einige Tage dort und besuchten noch die davorliegende Insel, dessen Namen ganz ein-fallsreich klingt - nämlich auch Koh Kong. Die Region ist sehr vielfältig und spannend. Man hat die Küste mit der Insel, ein einzigartiges Mangrovengebiet und im Hinterland erhebt sich das Kardamom-gebirge mit dem dichten Dschungel. Von Koh Kong aus ging‘s dann Richtung via Sihanoukville nach Kampot und Kep, ins Land wo der Pfeffer wächst. Kein Witz - der Kampotpfeffer war bis ca. in den 1970 Jahren Weltberühmt, bis dann die Khmer Rouge alles niedermachten und Reis anpflanzten. Die Region ist ebenfalls an der Küste mit dem Bokorgebirge (Nationalpark) im Hinterland und ein paar Inseln die man von Kep aus ansteuern kann. Wir waren auf Rabbit-Island (Tagestrip), ist aber nichts Überwältigendes. Eine völlig überteuerte kambodschanische Insel halt.

Guide in den Mangroven von Koh Kong
Guide in den Mangroven von Koh Kong

Weiter ging‘s in einer 12-stündigen Busreise quer durch das Land. Zuerst für ein paar Tage nach Battambang und von dort weiter nach Siem Reap zu Phal und seiner Familie. Von Battambang wird erzählt, dass dort noch das ursprüngliche Kambodscha ist. Was damit gemeint ist wissen wir bis heute nicht oder haben’s nicht rausgefunden. Es sieht eigentlich wie in fast jeder grösseren kambodschanischen Stadt aus. Die Leute sprechen Khmer, essen Khmer und verhalten sich auch wie Khmer. Ok - ein wenig mehr Kolonialarchitektur und sehr viele französisch sprechende Touris aber ansonsten - je ne sais pas! Von Battambang nach Siem Reap ist es für dortige Verhältnisse dann ein Katzensprung. Mit dem Bus ist die Strecke in 3-4 Stunden machbar. Wir entschlossen uns für die längere und wie es sich herausstellte ereignisreichere Variante – mit dem Boot, ca. 7 Stunden.

 

für 30$ Top-Aussicht
für 30$ Top-Aussicht

Zu guter letzt änderten wir kurzerhand die Pläne und entschlossen die restlichen Tage erneut an der Küste, sprich Sihanoukville zu verbringen. Also ging‘s erneut via PP runter an die Küste. Diesmal übernachteten wir jedoch eine Nacht in der City. Es blieb uns eigentlich auch nicht anderes übrig, da unser Bus (war eher eine Klapperkiste) mit über 2 Std. Verspätung in PP ankam. Somit war der Anschlussbus an die Küste weg. Was solls – dafür gab es wieder mal eine Übernachtung im Riverstar Hotel. Gemütliches und zentral gelegenes Hotel, sauber, gutes Essen, sehr gemütliche Matratzen (gute Matratzen lernt man in Kambodscha schätzen) und direkt am Fluss. Wir gehen immer dorthin und für 25-30$ ein guter Tip.