Phonsavan - Ebene der Tonkrüge auf 1300 M.ü.M.

Die Mühsame Anfahrt  hat sich auf jeden Fall gelohnt. Von der Ebene der Tonkrüge kann man viel lesen - die Meisten machen jedoch einen Bogen um diese Region. Wie im Einstieg beschrieben, kommt man von Norden ziemlich einfach nach Phonsavan. Gen Süden wirds dann happig und man braucht viel Geduld.

Die Stadt hat an und für sich nichts zu bieten. Es gibt zwei grosse Strassen die parallel zueinander verlaufen und ausserhalb der Stadt zu einer wird. Eine Seidenfarm (Cooperative) die man besuchen kann und im Umkreis von 50km einige Wasserfälle wie überall in Laos. Höhepunkt ist natürlich die Ebene der Tonkrüge (sind eigentlich aus Stein) die sich auf drei Ebenen (Sides) befinden. Die Region ist nach wie vor voll von Tretminen und Bomben (Vietnamkrieg) - dank der Amis übersät. Man sollte die Pfade und Wege nicht unbedingt verlassen. Was den Nachkriegsschrott anbelangt, sind die Laoten erfinderisch. Das meiste was gefunden wird und das ist nicht wenig wird wiederverwertet. Sie bauen damit Häuser, Gartenzäune uns sonstiges Zeugs. 

 

Die ganze Region kann man mit dem Motorrad befahren. Den Besuch aller drei Sides schafft man mit dem Motorrad in einem Tag. Ausser Ka und ich natürlich! Wir haben uns dermassen verfahren, dass wir fast in Vietnam gelandet wären. Ein höflicher Laote hat uns freundlicherweise zurückbegleitet, bzw. wird konnten ihm hinterher fahren bis wir den Weg wieder selber fanden. Was der Hintergrund und das Dasein der Krüge betrifft - im Netz gibts genügend Lektüre darüber. 

 

Falls ihr mal in Phonsavan seid und Lust auf ital. Küche habt, geht ins "Lao Falang" Restaurant. Betrieben von einem Genueser der seid vier Jahren in der Stadt lebt - ein charmanter Gastgeber und die Küche ist excellent!