Fünf Tage - einmaliges Erlebnis

Nicht nur hoppe hoppe Reiter - nein es war etwas vom Eindrücklichsten was wir in dieser kurzer Zeit über und mit den Dickhäutern erleben durften. Nach einer ausführlichen Einführung erhielten wir für die nächsten Tagen "unsere" Elefanten. Es wurde uns klar gemacht, dass Elefanten nach wie vor wilde Tiere sind die zwischen drei und vier Tonnen auf die Wage bringen. Vorsicht ist angebracht. Es sind keine Knuddels - trotzdem sehr einfühlsam und sehr, sehr clever.

 

Der Tagesablauf war, dass morgens vor Beginn der Tagestour Theorie (Anatomie, Biologie die Lebensweise und die Geschichte) der Elefanten auf dem Programm standen. Zu jedem Elefanten gibt es einen Mahout (die eigentliche Bezugsperson) der immer dabei ist. Ohne den geht gar nichts - oder der Elefant macht mit dir was er will. Es ist Beeindruckend wie Eng die Bindung zwischen Mahout-/Elefant ist. 

 

Das Dorf Mae Sapok wird vom Volk der Karen beheimatet. Die Karen sind eine Gruppe verwandter ethnischer Minderheiten in Myanmar und Thailand, die zu den südostasiatischen Bergvölkern zählen. Sie werden in Myanmar neben anderen ethnischen Gruppen seit Jahrzehnten durch die Militärdiktatur verfolgt und sehen – nach ihrer gewaltsamen Umsiedlung, genauer gesagt Flucht nach Thailand – einer Zukunft ohne Heimat entgegen. Die thailändische Regierung lässt sie bis heute in Ruhe. Hoffen wir es bleibt auch so. Die Karen sind animanistisch geprägt was heissen soll, dass sie einen Ahnenkult leben und an Geister glauben. Erleben durften wir dies, als vor einem Gewitter ein starker Wind einsetzte, die Mahouts unruhig wurden und anfingen zu singen. Der Wind seien böse Geister wurde uns erklärt und mit singen vertreibe man sie. Das Gewitter verzog sich recht schnell und die Normalität kehrte wieder ein. Spannend war es allemal! 

 

Für die, die auch mal so ein Erlebnis mit Elefanten reinziehen wollen: